
Danny Howells veröffentlicht „Godsexy“ auf Vinyl. Einen Track gibt es nur auf der Platte
Die digitale Version erschien bereits im August, doch den dritten Track hat sich der britische DJ für das Vinyl aufgehoben. Und signierte Exemplare werden nur an einem einzigen Ort verkauft.
Danny Howells signiert Vinyl-Exemplare von „Godsexy“, Oktober 2026
Der britische DJ und Produzent Danny Howells hat die EP Godsexy auf Vinyl veröffentlicht. Die Platte erschien als neunte Ausgabe der Reihe Magic Black Plastic des Labels Selador und enthält einen Track, den es in der digitalen Version nicht gibt – Hotrocks.
Die Platte wird im Shop des Labels Selador angeboten, und Danny Howells selbst hat sie auf seiner Facebook-Seite angekündigt.
Die digitale EP erschien bereits am 21. August und enthält zwei Tracks – Godsexy und Shutdown. Auf dem Vinyl kommt Hotrocks hinzu, und vom Künstler signierte Exemplare gibt es nur im Shop von Selador: Auf dem Foto zur Ankündigung signiert Howells gleich einen ganzen Stapel davon.
Was auf der Platte zu hören ist
Godsexy dauert fast zehn Minuten. Das Label beschreibt das Stück als vielschichtigen Track jenseits aller Genres – „klanglich intellektuell und zugleich zu 100 Prozent bereit für den Dancefloor“ – und bezeichnet den Titel augenzwinkernd als den besten ungenutzten Namen aus dem Notizbuch von Prince. Als Produzenten sind in den Metadaten der Veröffentlichung Danny Howells und Jonathan Gilbert eingetragen.
Shutdown ist laut Label das, was passiert, wenn „House Heaven“ auf „Danny Does Disco“ trifft: ein gebrochener Percussion-Loop, ein Vocal-Sample, funkige Gitarren und üppige Akkorde. Den Vinyl-Bonus Hotrocks nennt das Label das heimliche Kind von Joey Beltram und Patrick Cowley – also Techno-Rave.
Vom Warm-up für Digweed zum eigenen Label
Danny Howells stammt aus Hastings. Zu Beginn seiner Karriere hörte John Digweed ein Mixtape von ihm und lud ihn zu den Bedrock-Partys ein: Neun Jahre lang heizte Howells vor ihm das Publikum an, unter anderem während der Residency im Londoner Club Heaven. Im Jahr 2000 landete er auf Platz zehn der DJ Mag Top 100 DJs, nahm Mixe für die Reihe Global Underground auf und gründete 2008 sein eigenes Label Dig Deeper.
In diesem Herbst ist er ständig unterwegs: Am 16. Oktober spielte er mit Hernan Cattaneo im Londoner KOKO, und am 22. Oktober tritt er beim Showcase Selador × Sudbeat auf dem Schiff Veronicaschip während des Amsterdam Dance Event auf – gemeinsam mit den Selador-Gründern Dave Seaman und Steve Parry. Wo die Ukraine beim ADE in diesem Jahr zu hören ist, darüber haben wir gesondert berichtet. In unserem Programm ist Howells mit dem Track Dusk Til Dawn zu hören, den er mit Dick Trevor aufgenommen hat – sowohl im Original als auch im Remix von Carl Hanaghan.









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