Das Cover der Single ‚Light up‘ von Kylie Minogue aus der Netflix-Dokuserie
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Fünf Jahre lang sagte sie Nein: Kylie Minogue gab Netflix eine Kiste mit Heimvideos

Die dreiteilige ‚Kylie‘ ist aus dem privaten Archiv der Sängerin gebaut.

Am 20. Mai 2026 veröffentlichte Netflix die dreiteilige Dokuserie ‚Kylie‘ — und am selben Tag brachte Kylie Minogue den dafür geschriebenen Song ‚Light up‘ heraus.

Das meldete Netflix Tudum.

Regie führte der irische Regisseur Michael Harte, der zuvor ‚Beckham‘ (2023) für Netflix machte. Produktionsfirma ist Ventureland von John Battsek.

Das Material besteht nicht aus Konzertchroniken, sondern aus dem persönlichen Archiv der Sängerin: Homevideos, Fotos und neue Interviews. Neben Minogue selbst sind ihre Schwester Dannii Minogue, Jason Donovan, der Produzent Pete Waterman und Nick Cave im Bild.

Wie sie fünf Jahre lang überredet wurde

Ähnlich beschreibt der Streamingdienst die Serie selbst.

„In dieser intimen dreiteiligen Dokumentation öffnet Kylie Minogue ihre persönlichen Archive und blickt auf ein Leben zurück, das fesselt, inspiriert und mehrere Generationen vertont“, heißt es in der offiziellen Beschreibung von Netflix.

Die Geschichte begann 2020, als Battsek Minogue zum ersten Mal einen Film über sie vorschlug. Sie zögerte. Endgültig verabredeten sich die drei — Sängerin, Produzent und Regisseur — im Hotel Chateau Marmont in Los Angeles; dort machte Harte aus dem geplanten Langfilm eine kurze Serie.

Im Juni 2024 wurde ein Netflix-Deal über fast vierzig Jahre ihrer Musik- und Schauspielkarriere bekannt. Auch Apple TV und Disney+ hatten um das Projekt geboten.

‚Light up‘ dauert 3 Minuten 18 Sekunden und erschien am Premierentag als eigene Single. Die Rechte liegen bei ihrer eigenen Firma Darenote Limited, veröffentlicht wurde der Track unter exklusiver Lizenz von Netflix Music.

Die Kritik war einhellig: Auf Rotten Tomatoes hält die Serie bei zwölf Rezensionen 100 Prozent Zustimmung. Chitra Ramaswamy vom Guardian gab vier von fünf Sternen und schrieb, es sei ein Porträt, das dem üblichen Ton der Promi-Memoiren entkommt.

Und eine Woche später, am 27. Mai, will Netflix zusätzlich den Konzertfilm der Tension-Tour zeigen.

Warum sie schließlich zusagte

Ihr Ja erklärte Minogue selbst.

„Ich hatte das Gefühl, den Menschen getroffen zu haben, der das zum Leben erwecken kann, und an einem guten Punkt meines Lebens zu stehen, um diesen Vertrauensvorschuss zu wagen. Ich dachte: ‚Wovor habe ich Angst?‘ — und wieder einmal, wie so oft in meiner Laufbahn, folgte ich meinem Instinkt und probierte es.“

‚Kylie‘ war das erste Projekt, für das die Sängerin ihr eigenes Archiv öffnete.

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