
‚Es geht weniger um das Licht als um die Erinnerung daran‘: Elderbrook beschloss ein Jahr aus Duetten mit einem Lied über sein früheres Ich
Vier Veröffentlichungen in einem halben Jahr — und auf jeder ein fremder Name.
Elderbrook hat ‚Staring at the Sun‘ zusammen mit Rules veröffentlicht — einen Titel von 3 Minuten 33 Sekunden, erschienen am 16. Juli 2026 bei Counter Records.
Der Katalog von Apple Music belegt es.
Der Track dauert 3 Minuten 33 Sekunden und erschien am 16. Juli 2026 bei Counter Records.
Wovon das Lied handelt
Der Musiker erklärte es unerwartet genau.
„Für mich geht es bei ‚Staring at the Sun‘ weniger um das Licht als um die Erinnerung daran — um das Gefühl, jung zu sein, als die Welt endlos schien und Inspiration in den kleinsten Momenten wohnte.“
Dann fügt er hinzu, warum es sich lohnt, dorthin zurückzukehren.
„Beim Älterwerden verbringen wir so viel Zeit damit, jemand Neues zu werden, dass wir vergessen, den zu besuchen, der wir einmal waren. Wir schulden es uns selbst, uns wieder mit diesem jüngeren Ich zu verbinden, denn es hält noch immer die Teile von uns, die wir die ganze Zeit gesucht haben.“
Das Video machte Wyatt Stromer — zugleich Regisseur und Kameramann. Produzent war Alex Currie, Executive Producer Sasha Celico. Die Choreografie stammt von Ella Melideo, die auch selbst tanzt; die weibliche Hauptrolle spielt die Schauspielerin Sharon Weinstein.
Ein Jahr aus lauter Duetten
Für Elderbrook ist 2026 das Jahr, in dem er kaum allein auftauchte. Am 16. Januar kam ‚Falling‘ mit dem Südafrikaner Shimza, am 20. Februar ‚Lost In The Woods‘ mit dem Duo Adriatique, am 28. Mai ‚Is It Over Now?‘ und im Juli ‚Staring at the Sun‘ mit Rules.
Darin liegt der Kern seiner Karriere. Alexander Kotz schreibt, produziert und singt selbst, doch seine lautesten Aufnahmen tragen zwei Unterschriften — die Stimme von Elderbrook kommt meist nicht unter eigenem Namen in die Rotation, sondern in fremden Veröffentlichungen.
Das bekannteste Beispiel ist ‚Cola‘ mit dem Duo CamelPhat: eine Platte von 2017 bei Defected Records, die eine Grammy-Nominierung brachte und den Klang eines ganzen Clubjahrzehnts prägte.
Genau deshalb bleibt ‚Cola‘ seine Visitenkarte, obwohl auf dem Cover mehr als ein Name steht: Die Stimme wird erkannt, bevor jemand liest, wem sie gehört.









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