
Die Klassiker wurden an drei Generationen der Bühne verteilt: am Unabhängigkeitstag erschien ein Album nach Versen eines einzigen Dichters
Einundzwanzig Lieder, fünfundachtzig Minuten, eine Besetzung von Werka Serdutschka bis MONATIK und zwei akademische Chöre. Der Textautor ist bei allen einundzwanzig derselbe.
Jurij Rybtschynskyj schrieb alle einundzwanzig Texte; daneben drei von jenen, die sie sangen: Iryna Bilyk («Tycha woda»), ZLATA OGNEVICH («Romansero») und KOLA («Dyki husy»)
Am 24. August, dem Unabhängigkeitstag der Ukraine, erschien das Album «Legenden. Jurij Rybtschynskyj» — einundzwanzig Lieder nach Versen des Dichters, je eines an drei Generationen der ukrainischen Bühne verteilt. Unter den Interpreten: MONATIK, DOROFEEVA, TAYANNA, Iryna Bilyk, KADNAY und Artem Pywowarow.
Über diese Veröffentlichung berichtet das Portal ONE//FM.
Jurij Rybtschynskyj gehört zu jenen Autoren, deren Zeilen man in der Ukraine auswendig kennt, ohne zu wissen, wer sie geschrieben hat. Der Dichter, Dramatiker und Drehbuchautor wurde im vergangenen Jahr achtzig, und der Palast filmte dazu ein Jubiläumsgala-Konzert.
Wer welches Lied bekam
Die Verteilung fiel so aus, dass jeder ein Stück für seine Stimme bekam. MONATIK nahm «Haj, selenyj haj», DOROFEEVA «Skrypka hraje», TAYANNA «Tetsche woda», Iryna Bilyk «Tycha woda». KADNAY sangen «Mynaje den» gemeinsam mit Marta Adamtschuk, und Artem Pywowarow nahm «Semle moja» mit der Rewuzkyj-Chorkapelle auf.
Daneben stehen Namen, die für sich schon eine Geschichte der Bühne ergeben: Natalija Mohylewska eröffnet das Album mit «Swoboda» und schließt es mit «Wiwat, Korol», Oleksandr Ponomarjow singt «Try porady», Pianoboy «Klenowyj wohon», KOLA «Dyki husy», ZLATA OGNEVICH «Romansero». Auch Werka Serdutschka ist dabei, mit «Werba».
Die jüngere Hälfte der Besetzung bilden ROXOLANA mit «Selen klen», KEKELIA mit «Otschi na pisku», Phil it mit «Bessonnja», Schmalgauzen mit «Taksi», Wolodymyr Dantes mit «Bila worona» und Schenja Halytsch mit «Kulja». Für sich steht «Tschariwna skrypka» — gesungen vom Werjowka-Chor und Tetjana Pyrohowa.
Warum das mehr ist als eine Coversammlung
Das Projekt «Legenden» ist nicht der erste Schritt des Palastes in diese Richtung: im Mai standen dieselben Lieder bereits auf seiner Bühne, und der akademische Chor war dort nicht Gast, sondern Teil der Besetzung. Das Album hält diesen Ansatz fest — Bühnenstimmen und akademische Ensembles in einer Aufnahme.
Auch das Erscheinungsdatum ist kein Zufall. Die Lieder nach Rybtschynskyjs Versen waren jahrzehntelang jener gemeinsame Nenner, der auf einer Hochzeit ebenso funktioniert wie beim Staatskonzert — genau deshalb wurden sie ausgerechnet am 24. August zusammengeführt.
Für die sechs Künstler, die bei uns eine Seite haben, ist es der erste gemeinsame Auftritt innerhalb einer Veröffentlichung. Für die übrige Besetzung eine Gelegenheit, neben jenen zu klingen, die sie als Kinder gehört haben.
Zuvor haben wir beschrieben, wie Filatow und ONUKA «Tscherwona Ruta» für einen Film neu aufgenommen haben — eine andere Art, einen Klassiker zurück in den Umlauf zu bringen.









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