
Fünfzehn Jahre unter dem Namen — und erst jetzt ein Debütalbum: Melé nahm den Titel aus einer Wu-Tang-Zeile
Der Liverpooler Krissy Peers veröffentlicht „Alive On Arrival" am 25. September bei Defected. Den Titel nahm er aus „C.R.E.A.M.", die Platte entstand zwischen London, Miami und seinem Liverpool.
Melé — der Liverpooler Produzent und DJ Krissy Peers — hat sein Debütalbum angekündigt. Die vierzehn Stücke von Alive On Arrival erscheinen am 25. September bei Defected, vorweg geht die Single „Body Move" mit IRAH.
Das teilte der Newsroom von Defected mit.
Fünfzehn Jahre unter diesem Namen und bis heute kein Album. Den Titel erklärte Peers mit einer Zeile aus „C.R.E.A.M." vom Wu-Tang Clan.
„Alive On Arrival schöpft aus dem, was sich wie mein ganzes Leben als Produzent, DJ und Musikfan anfühlt, und bringt alles zusammen, was ich an House, Hip-Hop, britischer Musik, soulful R&B und weiteren globalen Klängen liebe… Der Name kommt von ‚C.R.E.A.M.‘ vom Wu-Tang Clan — er passt dorthin, wo ich auf meiner musikalischen Reise stehe. Es sind fünfzehn Jahre als Melé vergangen, aber ich lebe noch und habe das Gefühl, noch viel geben zu können", sagte der Künstler.
Drei Städte als Grundlage
Das Album entstand in London, Miami und Liverpool — drei Orten, die Peers nach eigenen Worten nahestehen. Als klangliche Bezugspunkte nennt er Jungle, The Neptunes, Gorillaz und Masters At Work.
Das Label selbst beschreibt die Platte als Ankunft eines Künstlers, der mit vollständiger kreativer Klarheit arbeitet, und als Zusammenführung jener Klänge, Mitwirkenden und Einflüsse, die seinen Weg geprägt haben. Für ein Debüt nach fünfzehn Jahren unter diesem Namen klingt das eher nach Bilanz als nach Anfang.
Was schon läuft
Die Single „Body Move" erschien am selben Tag wie die Ankündigung, mit der Sängerin IRAH. Es ist die Formel, mit der Melé immer gearbeitet hat: ein House-Gerüst, in das Stimmen und Rhythmen anderer Genres eingebaut sind. Die Platte kommt bei Defected heraus, jenem Label, das seit Jahren über dem Satz „house music all life long" wacht — und für das ein Debüt nach einer so langen Laufbahn ein Ereignis für sich ist.
Vierzehn Stücke sind für eine Clubplatte viel: So viel Raum reicht, damit ein Album mehr ist als eine Sammlung von Singles, und genau darauf scheint es Peers anzukommen. Die genannten Bezugspunkte — von Jungle bis Masters At Work — deuten eher auf eine Platte hin, die man am Stück hört, als auf Material, das in Einzeltracks zerfällt.
Wie berichtete ONE//FM zuvor: In diesem Sommer kehrte auch Jonas Blue zu Defected zurück — mit der Fortsetzung eines Tracks mit zweihundert Millionen Streams.









Kommentare
Wird geladen …