Cher singt auf der Bühne
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Eine Milliarde für einen Song, aufgenommen mit 52: Dieser Cher-Titel überschreitet eine Marke, die die meisten heutigen Hits nie erreichen

Das Lied von 1998 hat eine Milliarde Streams auf Spotify erreicht. In unserem Programm lebt es in einer anderen Fassung.

Foto: Gage Skidmore, Lizenz CC BY-SA 2.0 (beschnitten)

Cher auf der Bühne — die Stimme, die ihr mit 52 den größten Hit ihrer Laufbahn bescherte

Chers „Believe" hat die Marke von einer Milliarde Streams bei Spotify überschritten. Das Lied, das dies geschafft hat, stammt von 1998.

Die Marke zeigt der Zähler von Spotify selbst.

Die Künstlerin war bei der Aufnahme 52 Jahre alt — ein Alter, in dem die Branche vom Interpreten den größten Hit der Karriere normalerweise nicht mehr erwartet.

Was dieses Lied geschafft hat
eine MilliardeStreams bei Spotify
vier WochenAuf Platz eins der Billboard Hot 100
über 11 MillionenVerkaufte Exemplare weltweit; die meistverkaufte Single einer Frau in Großbritannien
ein GrammyFür die beste Danceaufnahme; das Lied steht in den Listen des Rolling Stone „500 Greatest Songs of All Time" und „100 Greatest Songs of the 1990s"

Ein Effekt, den später alle hörten

„Believe" ist nicht nur wegen des Refrains in Erinnerung. Hier erklang erstmals in dieser Größenordnung eine bearbeitete Gesangslinie, die danach jahrzehntelang kopiert wurde — von der Tanzszene bis zu Pop und Hip-Hop.

Eine Milliarde ist hier also nicht bloß eine Streamingzahl. Sie misst, wie lange ein Kunstgriff lebt, wenn er zum ersten Mal und konsequent gemacht wird.

Bei uns klingt es anders

In der Rotation von ONE//FM lebt „Believe" nicht im Original, sondern in der Fassung Cher — Believe (Disco Dom Refunk). Das ist der Fall, in dem ein Rework das Lied nicht umschreibt, sondern es dorthin zurückbringt, woher es kam — auf die Tanzfläche.

Eine Milliarde Streams für das Original und ein eigenes Leben des Reworks im Radio sind zwei Seiten einer Geschichte: Ein fast dreißig Jahre altes Lied funktioniert weiterhin in beiden Formaten zugleich.

Wie aufschlüsselte das Portal ONE//FM zuvor, wird in dieser Woche ohnehin viel gezählt — Apple Music verpflichtet Labels, maschinelle Musik zu kennzeichnen.

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