
„Die Rave-Höhle wird nicht mehr sein, wie ihr sie kennt": Schottlands Club 69 schließt nach 33 Jahren
Der Kellerclub in Paisley läuft seit 1993 und macht am 10. Oktober dicht. Die Betreiber sagen, das Projekt sei zu Ende, und deuten ein neues an.
Der schottische Club 69 in Paisley schließt am 10. Oktober. Der Club läuft seit 1993 — dreiunddreißig Saisons im Keller unter einem indischen Restaurant.
Die Schließung verkündete der Club auf dem eigenen Instagram.
Die Formulierung des Managements ist zurückhaltend: Es war ein Projekt des Leitungsteams, und dieses Projekt ist leider zu Ende gegangen.
Was die Betreiber selbst schrieben
In der Ankündigung schrieb der Club, „die Rave-Höhle wird nicht mehr sein, wie ihr sie kennt", und es sei Zeit für ein neues Kapitel. In diesen Jahren spielten im Keller Underground Resistance, Juan Atkins und Andrew Weatherall. Das klingt eher nach Versprechen als nach Abschied: Die Betreiber deuten ein nächstes Projekt an, nennen aber noch keine Details.
Das Abschlussprogramm ist noch nicht veröffentlicht. So wie solche Termine in Großbritannien laufen, wird es näher am Oktober bekanntgegeben — und ist meist das teuerste Ticket der Saison.
Warum kleine Clubs zuerst verschwinden
Die Geschichte von Club 69 ist typisch für die britische Clublandkarte der letzten Jahre: Kellerorte mit dreißig Jahren Geschichte brechen nicht am fehlenden Publikum, sondern an Miete und Energiekosten. Mit ihnen verschwindet kein Sound, sondern der Ort, an dem ein neuer DJ zum ersten Mal vor hundert Leuten spielt.
Wie berichtete zuvor das Portal ONE//FM, sind die Saisonabschlüsse dieses Jahres dicht getaktet — Ushuaïa auf Ibiza hat den eigenen Termin bereits genannt.









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