
Sechs Stunden auf einer Anlage von James Murphy und Soulwax — aber nur für die, die alle fünf Jahre dabei waren
San Francisco bekommt eine ganze Portola-Woche: mehr als fünfzehn Shows abseits des Hauptgeländes und eine geschlossene DESPACIO-Session, zu der nur Besitzer von Pässen aus allen fünf Jahren kommen.
Das Festival Portola feiert seinen fünften Geburtstag mit einer ganzen Programmwoche. Mehr als fünfzehn Shows finden an Orten in San Francisco abseits des Hauptgeländes statt — vor, während und nach den Haupttagen, die dieses Jahr auf den 26. und 27. September fallen.
Das meldete Beatportal.
Das erweiterte Programm läuft vom 24. bis 27. September. Angekündigt sind Overmono, Fcukers, Fatboy Slim, SG Lewis, Chloé Caillet, horsegiirL, Channel Tres, Ben UFO, Max Styler und weitere.
Eine sechsstündige Session, für die man kein Ticket kaufen kann
Die größte Merkwürdigkeit des diesjährigen Programms ist DESPACIO. Es ist ein geschlossener Raum mit eigener Soundanlage, gebaut von James Murphy von LCD Soundsystem, den Brüdern David und Stephen Dewaele von 2ManyDJs und Soulwax sowie Toningenieur John Klett. Am Pier 80 dauert die Session sechs Stunden — am 25. September.
Hineinkommen kann man aber nicht mit Geld. Der Zugang wurde nur denen geöffnet, die seit dem Debüt 2022 jedes Jahr bei Portola waren. Für die Qualifikation musste man den Pass für 2026 bis zum 18. August gekauft haben und eine E-Mail-Adresse besitzen, die mit einem AXS-Konto samt Pässen aus allen fünf Jahren verknüpft ist; diese Besucher durften bis zu vier Tickets nehmen.
Warum das nicht einfach ein weiteres Festival ist
DESPACIO ist ein seltenes Format: keine Bühne mit DJ davor, sondern ein Raum, der um die Anlage selbst herum gebaut ist, mit gedämpftem Licht und einer Lautstärke unterhalb dessen, was große Bühnen fahren. Portola gibt dem sechs Stunden und schließt die Tür vor allen, die nicht fünf Jahre in Folge gekommen sind — eine Geste, die in der Festivalökonomie beinahe trotzig wirkt.
Wie berichtete zuvor das Portal ONE//FM, SG Lewis — einer von denen, die in San Francisco spielen — veröffentlichte im Frühjahr einen gemeinsamen Track mit Adam Port, der drei Jahre lang in Clubs getestet worden war.









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