Musiker der Lwiwer Philharmonie und das Museum „Territorium des Terrors"
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Die Philharmonie spielt im Hof eines Gefängnismuseums: In Lwiw startet das Projekt „So klingt Unabhängigkeit"

Das erste Konzert ist am 23. August um 17:00 Uhr auf dem Platz vor dem Museum „Territorium des Terrors". Eintritt frei, im Programm Werke ukrainischer Komponisten.

Die Myroslaw-Skoryk-Nationalphilharmonie Lwiw und das Museum „Territorium des Terrors" starten das gemeinsame Projekt „So klingt Unabhängigkeit". Die erste Veranstaltung findet am 23. August statt, am Vorabend des Unabhängigkeitstags.

Das meldete der Lwiwer Gebietsrat.

Das Konzert beginnt um 17:00 Uhr auf dem Platz vor dem Museum am Tschornowola-Prospekt 45g. Im Programm stehen Werke ukrainischer Komponisten live, ein interaktiver Rundgang durch das Museum und eine symbolische Performance. Der Eintritt ist frei.

Musik dort, wo über Freiheit geschwiegen wurde

Die Idee entstand aus dem Versuch, über den Unabhängigkeitstag informell zu sprechen — über Freiheit, Erinnerung, Staatlichkeit und kulturelles Erbe. „Klang" meint hier nicht nur Musik: gedacht ist er auch als Stimme der Geschichte, des Ortes und des menschlichen Gedächtnisses.

Der Ort ist nicht zufällig gewählt. Das „Territorium des Terrors" steht auf dem Gelände eines früheren Gefängnisses und Durchgangslagers — und genau dort soll Musik neue Wege eröffnen, darüber nachzudenken, was Unabhängigkeit ist und was sie gekostet hat.

Kurz gefasst
wann23. August 2026, 17:00 Uhr
woLwiw, Platz vor dem Museum „Territorium des Terrors", Tschornowola-Prospekt 45g
ProgrammWerke ukrainischer Komponisten live, interaktiver Museumsrundgang, symbolische Performance
EintrittFrei

Kein einmaliges Ereignis

„Das ist der Fall, in dem zuerst eine gemeinsame Idee entsteht, ein gemeinsames Projekt Gestalt annimmt und eine gemeinsame Absicht reift, und erst danach die Entscheidung kommt, diese Partnerschaft mit einem Memorandum zu besiegeln", sagte Marta Bilska, Leiterin der Abteilung für Werbung und Marketing der Philharmonie.

Die Häuser haben ein Kooperationsmemorandum unterzeichnet, „So klingt Unabhängigkeit" ist also als langfristige Plattform für weitere künstlerische und historische Initiativen gedacht, nicht als ein Konzert zum Datum.

Foto: Lwiwer Gebietsrat, Lizenz CC BY 4.0

Wie berichtete zuvor das Portal ONE//FM, die ukrainische Szene zeigte in diesem Sommer bereits, dass sie Größe kann: Wyrij. Prostoneba versammelte auf dem WDNG siebzehntausend Menschen.

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